
In ferner Zukunft, mitten in der Stadt, erhebt sich ein wolkendurchdringender Turm, den niemand bemerkt. Instinktiv spürt jeder in der Stadt, dass er das Böse verkörpert, doch niemand will das Geheimnis lüften. Es gibt nur wenige Frauen in der Stadt, dafür Männer, die den Verstand verloren zu haben scheinen. Junge Frauen, die in die Stadt kommen, erregen die Aufmerksamkeit des Turmmeisters und verschwinden spurlos. Doch der Turmmeister hat noch nie etwas wie Maya gesehen. Seit Anbeginn der Geschichte durchstreift eine Urkraft die Welt und bringt Tod und Zerstörung. Beim Anblick von Maya opfern Männer und Frauen bereitwillig ihre Gesellschaften für einen kurzen Augenblick. Sie existiert nur, um zu zerstören, und Legenden eilen ihrem Erscheinen voraus. Sie ist ebenso böse wie unschuldig, ebenso zurückhaltend wie verführerisch und ebenso schön wie furchterregend. Sie ist Maya.